Geschichte wird gemacht. Erinnern, verstehen, gestalten.

4-Tage-Woche, mitbestimmtes Arbeiten, Quiet Quitting … die Frage, wie wir arbeiten und wie wir leben wollen, treibt uns um. Während wir darüber nachdenken, was sich ändern sollte, lohnt sich der Blick zurück: Was haben wir eigentlich schon dazu gewonnen - und wie kann es von hier aus weitergehen? In „Geschichte wird gemacht“ zeigen wir euch, wie Gewerkschaften als tragende Säule der Demokratie bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für alle erkämpft haben, wie wir heute davon profitieren - aber auch wo noch Luft nach oben ist.

"Geschichte wird gemacht" ist ein Podcast der Hans-Böckler-Stiftung. Weitere Informationen zur Stiftung unter: www.boeckler.de.

Geschichte wird gemacht. Erinnern, verstehen, gestalten.

Neueste Episoden

„Mehr Zeit zum Leben, Lieben, Lachen“ –  Warum 35h Arbeit die Woche genug sind!

„Mehr Zeit zum Leben, Lieben, Lachen“ –  Warum 35h Arbeit die Woche genug sind!

37m 40s

Wir alle sollen mehr arbeiten! Zumindest, wenn es nach Bundeskanzler Friedrich Merz geht. Ideen wie eine 4-Tage-Woche für alle scheinen bei der aktuellen politischen Debatte plötzlich wie ferne Utopien. Dabei waren wir schon mal viel weiter: In den 1980er Jahren legten tausende Menschen ihre Arbeit nieder, um mit der IG Metall und der IG Druck und Papier für eine 35-Stunden-Woche zu kämpfen.

Lehrjahre sind keine Herrenjahre: Wie die Lehrlingsbewegung die Ausbildung veränderte

Lehrjahre sind keine Herrenjahre: Wie die Lehrlingsbewegung die Ausbildung veränderte

27m 2s

Ausbildungsfremde Arbeiten, strenge Hierarchien und kaum Mitspracherecht - für viele Lehrlinge gehört das Ende der 1960er Jahre zum Alltag. Doch immer mehr junge Menschen wollen sich das nicht länger gefallen lassen. Sie zeigen Missstände auf, organisieren Demonstrationen und treten für eine Ausbildung ein, die ihren Namen auch verdient.

Von Bismarck bis Deliveroo: Wie Union Busting Mitbestimmung verhindert

Von Bismarck bis Deliveroo: Wie Union Busting Mitbestimmung verhindert

43m 48s

Schon im 19. Jahrhundert versuchte Otto von Bismarck, Gewerkschaften zu verbieten. Heute ist Mitbestimmung im Betrieb ein fester Teil der Art, wie in Deutschland gearbeitet wird. Aber noch immer gibt es Arbeitgeber*innen, die versuchen, diejenigen loszuwerden, die sich angeblich zu viel einmischen.

Von blutigen Aufständen bis Demo-Raves: Der 1. Mai als Feier- und Kampftag

Von blutigen Aufständen bis Demo-Raves: Der 1. Mai als Feier- und Kampftag

32m 29s

Heute wird in Gewerkschaften oft diskutiert, ob der 1. Mai eher als Feier- oder als Kampftag gesehen wird. In dieser Folge erzählen wir von den gewaltvollen Auseinandersetzungen auf dem Haymarket 1886 und wie die internationale Arbeiter*innenklasse darauf reagierte. Außerdem geht es um die Einführung des 1. Mais als internationaler Kampftag, um den Blutmai 1929 und die Frage, wie die Nazis versuchten, sich diesen Tag zu eigen zu machen.